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Kunstausstellung Ludwig Grub – Impressionen Vernissage

Impressionen der Vernissage am 19.06.2022

 

Die Eröffnung der Ausstellung wurde im Sinne von Ludwig Grub diesmal ganz anders gestaltet. Es gab keine Eröffnungsrede im Stehen, sondern erzählt wurden

„Geschichten aus dem Handgepäck“ sitzend auf Stühlen, von Ludwig Grub um einen mit seinen Keramiken gedeckten Tisch. Erzählt wurde von Erlebnissen mit dem Künstler und seinem starken Bezug zu Waldmohr.

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Erläuterung zu den Dosenbildern Nr. 14 bis 18

Anfang der 90er Jahre fand Ludwig Grub auf einem Parkplatz eine platt gefahrene Dose. Wieder ein Sinnbild der Vergänglichkeit – hier des vom Menschen Gemachten. Dies inspirierte ihn zu einer umfangreichen Dosen-Serie. Die Dosenbilder fanden großes Interesse bei den ihn umgebenden Kunstfreunden und -freundinnen.

Kunstausstellung LUDWIG GRUB zum 90. Geburtstag eröffnet

Wieder ein Eröffnungsfest für eine Kunstausstellung in der Kulturhalle Waldmohr am Sonntagmorgen. Nur diesmal ganz anders. Anstatt der üblichen Eröffnungsrede gab es „Geschichten aus dem Handgepäck“. Einige Leute hatten Geschichten und Erlebnisse zu und mit Ludwig Grub mitgebracht. Sie saßen um einen Tisch auf Stühlen von Ludwig Grub um einen Tisch, gedeckt mit Keramiken aus seiner Werkstatt. Der Waldmohrer Stadtbürgermeister Dr. Jürgen Schneider begrüßte die sehr zahlreichen Eröffnungsbesucher und -besucherinnen und erzählte, wie und warum der junge Ludwig Grub direkt nach dem Krieg nach Waldmohr kam. Katharina Büdel konnte da  anschließen. Kaum in Waldmohr, kam es auf besondere Weise zum Kontakt des sehr kunsttalentierten 15-jährigen mit dem Waldmohrer Malerehepaar Erbelding – Ludwig Grub wurde dann für lange Zeit Schüler des Maler und Grafikers Robert Erbelding. Der Stadtbürgermeister von Kusel und jahrzehntelange Sammler von Werken des Künstlers im öffentlichen Raum seiner Stadt, Jochen Hartloff, schilderte sehr anschaulich die Entstehung der Grubschen Steine am Kuseler Marktplatz. Eine junge Freundin von Ludwig Grub, Katrin Lauer, hatte die Geschichte „Ludwig und das ihr versprochene Bild zur Hochzeit“ im Handgepäck.

Ganz besonders amüsant dann noch die Geschichte des in der Ausstellung gezeigten Bildes „Tanz in Müllers“. Der sehr ernste junge Mann sollte auf Geheiß seines Lehrerehepaars Erbelding auch mal etwas machen, sich amüsieren, wie andere junge Leute auch. Er wurde zum Tanz in den Saal Müller geschickt. Jedoch Ludwig lag es fern zu tanzen, er begab sich auf die Empore und beobachtete das Treiben genauestens.

Seine gewonnenen Eindrücke malte er dann umgehend auf eine Holzplatte – das Bild „Tanz in Müllers“ ist in der Ausstellung zu sehen.

Zu den Geschichten konnte das Publikum französische und griechische Chansons, auf der Gitarre und Gesang von Joachim Hentschel, genießen.

Bis zum 3.Juli ist die Ausstellung geöffnet. Es wird ein Querschnitt des Werkes des 1930 in Wiesbach geborenen und 2007 in Kaiserslautern gestorbenen Künstlers gezeigt.

Zeichnungen, Mischtechniken und Drucke sind zu sehen, einige Skulpturen und auch die Stühle, jeder mit einem Eigenleben und Keramiken.

Eine Videoimpression einer Berliner Künstlerin, die sich von einer Brunnengestaltung des Künstlers inspirieren ließ, kann begleitend erlebt werden.

Öffnungszeiten sind: freitags – 16 bis 20 Uhr

samstags – 14 bis 18 Uhr

sonntags – 10 bis 18 Uhr

 

Geöffnet ist zu diesen Zeiten auch an allen MARKTPLATZFESTTAGEN

 

 

Details

Beginn:
19. Juni / 11:00
Ende:
3. Juli / 17:00

Veranstaltungsort

Kulturhalle Waldmohr
Bahnhofstraße 57
Waldmohr, 66914 Deutschland
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Website:
https://www.waldmohr.de/kultur/veranstaltungsorte/

Veranstalter

Arbeitsgemeinschaft Kunstausstellungen